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Herzlich Willkommen im St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg


Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg


Liebe Patientin, lieber Patient,

die Funktionen von Nieren und Blase, von Prostata und Hoden, Potenz und Kontinenz werden von vielen Menschen als „heikler“ Bereich ihres Körpers angesehen. Über viele urologische Erkrankungen wird aus Scham geschwiegen und dabei übersehen, dass Vorsorge und Behandlung für mehr Lebensqualität sorgt und Leben retten kann.

Urologische Erkrankungen sind nicht nur Männersache, sie betreffen beide Geschlechter. So sehen wir auch die Gesundheit unserer Patientinnen und Patienten sehr individuell und suchen gemeinsam mit Ihnen nach der für Sie passenden Therapie.

Der Erkenntnis- und Leistungsstand unseres Fachgebiets wächst von Jahr zu Jahr. Unsere Ärztinnen und Ärzte sind immer auf dem neuesten Wissensstand, dazu trägt auch unsere Mitgliedschaft in vielen nationalen und internationalen urologischen Gremien bei. Gerne sind wir auch für Sie da, wenn Sie vor einer Therapieentscheidung eine zweite Meinung einholen wollen.

Lernen Sie uns kennen, wir freuen uns auf Sie.

Kontakt:
St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg gGmbH
Hauptabteilung Urologie
Mommsenstraße 24
Telefon: 0911-5699-9249
Fax: 0911-5699-447
urologie@theresien-krankenhaus.de 
www.theresien-krankenhaus.de 

Unser Team:

Julius Unrau (Chefarzt)   Dr. Ramesh Panah (Fachärztin für Urologie)

Julius Unrau
Chefarzt

 
Ramesh Panah
Fachärztin für Urologie
     
Unsere Konsiliarärzte:
Dr. med. Birgit Beiche   Dr. med. Ekkehardt Bismarck
Dr. med. Birgit Beiche   Dr. med. Ekkehardt Bismarck
PD Dr. med. Joachim Dörsam   Prof. Dr. med. Thomas Ebert
PD Dr. med. Joachim Dörsam   Prof. Dr. med. Thomas Ebert
  Prof. Dr. med. Bernd Schmitz-Dräger
Dr. (Univ. Varna) Orlin Savov   Prof. Dr. med. Bernd Schmitz-Dräger

Unser Leistungsspektrum:

Technisches Herzstück der Hauptabteilung ist ein Lithoskop der neuesten Generation, das in Nürnberg bisher nur im St. Theresien-Krankenhaus zum Einsatz kommt. Der Schwerpunkt liegt auf der „Extrakorporalen Stoßwellen Lithotripsie (ESWL)“, bei der Nieren- oder Harnsteine mit Hilfe von Stoßwellen schonend und ohne Operation zertrümmert werden. Mit dem Gerät können Nieren- und Harnsteine sowohl mit Röntgenstrahlen als auch durch Ultraschall geortet werden. Eine 3D-Darstellung unterstützt den Arzt bei der präzisen Positionierung des Patienten.

Da der Stoßwellenkopf auf einem halbkreisförmigen Bogen angebracht ist, kann er durch einen einfachen Knopfdruck auf die entsprechende Körperregion ausgerichtet werden, während die Patienten entspannt und bequem auf dem Rücken liegen. Nach einem kurzen stationären Aufenthalt gehen die Patienten nach der Behandlung in der Regel ohne weitere Beschwerden wieder nach Hause.

Das Lithoskop der neuesten Generation eröffnet den Urologen viele schonende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten   Neben der Behandlung von Nieren- und Harnsteinen ermöglicht das hochmoderne System weitere urologische Eingriffe am gleichen Arbeitsplatz, zum Beispiel minimal-invasive Eingriffe zur Harnleiterspiegelung oder die Steinentfernung über die Harnleiter. Weitere Informationen zum Lithoskop erhalten Sie hier.
Das Lithoskop der neuesten Generation eröffnet den Urologen viele schonende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten.    
     
Während der Behandlung liegen die Patienten entspannt auf dem Rücken   Der Stoßwellenkopf kann durch einen einfachen Knopfdruck punktgenau auf die entsprechende Körperregion ausgerichtet werden
Während der Behandlung liegen die Patienten entspannt auf dem Rücken.  
Der Stoßwellenkopf kann durch einen einfachen Knopfdruck punktgenau auf die entsprechende Körperregion ausgerichtet werden.
Die Stoßwellen zertrümmern Nieren- und Harnsteine.
     

Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Hauptabteilung Urologie ist die Vorbeugung, Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei gutartigen und bösartigen Tumoren der Prostata. Wir gehören zum „Prostatazentrum Metropolregion Nürnberg“. Behandelt werden auch Entzündungen, Funktionsstörungen und Verletzungen des männlichen Urogenitalsystems und der weiblichen Harnorgane, wie zum Beispiel Inkontinenz bei Frauen und Männern, Probleme beim Wasserlassen und nachlassende Potenz.

Unsere Leistungen im Einzelnen:

  • Tumorerkrankungen
    In keinem anderen medizinischen Fachgebiet sind Tumorerkrankungen so häufig wie in der Urologie. Wir haben uns spezialisiert auf die medikamentöse und operative Therapie von
    • Prostatatumoren
      Oft muss bei einer Tumorerkrankung die Prostata vollständig durch die sogenannte radikale Prostatektomie entfernt werden. Kleinere, wenig aggressive Tumore erlauben jedoch auch weniger belastende Eingriffe. In diesen Fällen behandeln wir minimal invasiv mit organnaher Bestrahlung (Brachytherapie) oder lokaler Erhitzung mit Ultraschall (HIFU). Diese Behandlung geschieht bei uns in enger Zusammenarbeit mit dem zertifizierten Prostatazentrum unter Einschluss von Pathologen, Radiologen und Strahlentherapeuten.
    • Hodentumoren
      Operative Versorgung, komplexe Chemotherapie
    • Nierentumoren
      Neue medikamentöse Therapien, organerhaltende Operationen
    • Blasentumoren
      Fluoreszenzgestützte Tumorentfernung durch die Harnröhre, organerhaltende Eingriffe, Konstruktion von Darm-Ersatzblasen
  • Nierensteine
    • Steinzertrümmerung mit Stoßwellen von außen (ESWL)
    • Endoskopische Steinzertrümmerung mit Laser
    • Flexible Endoskopie des oberen Harntrakts sowie perkutane Steinbehandlung, bei der ein röhrenartiger Zugang durch die Haut in die Niere geöffnet wird, um die Steine direkt mit Zangen und anderen Instrumenten zu fassen bzw. zu zertrümmern und herauszuspülen
  • Unwillkürlicher Harnverlust (Inkontinenz)
    Wir bieten alle konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten an:
    • spezielle Funktionsuntersuchungen des Harntrakts (Urodynamik)
    • medikamentöse Therapie
    • moderne Verfahren zur Wiederherstellung der Kontinenz (z.B. Bandplastik, künstlicher Schließmuskel, Blasenschrittmacher)
      rekonstruktive (wiederherstellende) Eingriffe bei Beckenbodenschwäche mit Senkungserscheinungen von Blase, Gebärmutter und Enddarm
    • Wir behandeln auch die Inkontinenz beim Mann. Die Inkontinenztherapie mittels Neurostimulation mit Einlage eines Blasenschrittmachers wird angeboten
  • Probleme beim Wasserlassen
    Häufiges Wasserlassen und ein abgeschwächter Harnstrahl sind beispielweise typische Beschwerden, wenn die Prostata gutartig vergrößert ist. Durch Medikamente und Laserbehandlungen kann man diese Beschwerden individuell behandeln:
    • Laser-Therapie der Prostata (Greenlight - Laser)
    • Endoskopische Gewebeabtragung (Prostatahobelung)
  • Nachlassende Potenz
    Sensibel und vertraulich suchen wir mit Hilfe fachübergreifender Diagnostik mit Ihnen nach konkreten Ursachen. Impotenz kann ein frühes Warnzeichen für andere Krankheiten sein. Überwinden Sie Ihre Scheu und lassen Sie sich frühzeitig beraten. Es stehen Ihnen hier verschiedene Therapien zur Verfügung.

 

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Die Frauengesundheitswoche bei Radio F: Unsere Experten noch einmal zum Nachhören (Download)


Veranstaltungshinweis: Freitag, 25. Mai, 19 Uhr
Dr. med. Ekkehardt Bismarck, Facharzt für Urologie
„Tabuthema Blasenschwäche – Behandlungsmöglichkeiten für Frauen und Männer bei Harninkontinenz“

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